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Ausstellungsraum Museumsgeschichte

Museumsgeschichte

100 Jahre Mainfränkisches Museum Würzburg

Seit 100 Jahren besteht das Mainfränkische Museum bereits - nicht immer unter demselben Namen, jedoch immer mit dem Auftrag, fränkisches Kulturgut zu erhalten, zu pflegen und für die Allgemeinheit zugänglich und erfahrbar zu machen.

Am 17. Mai 1913 wurde das Fränkische Luitpoldmuseum in der Maxstraße 4 feierlich eröffnet. Die Initiative zur Museumsgründung ging 1893 vom Fränkischen Kunst- und Altertumsverein aus. Der erste Direktor August Stöhr (Direktor 1913-20) prägte die Vielfalt der Sammlungen: Neben den Werken Tilman Riemenschneiders spielte von Anfang an vor allem das Kunsthandwerk eine große Rolle.

Unter Clemens Schenk (Direktor 1926–45) wurde 1931 die Riemenschneiderhalle gebaut, 1939 das Fränkische Luitpoldmuseum in Mainfränkisches Museum umbenannt, in den 40er Jahren Kulturgut aus jüdischem Besitz übernommen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges lagerte Schenk große Teile der Bestände aus und rettete sie auf diese Weise vor dem Untergang.

Am 16. März 1945 wurde das Museumsgebäude in der Maxstraße von Brandbomben zerstört. Die Inventare verbrannten, die dort verbliebenen Objekte waren verloren oder stark beschädigt. Max Hermann von Freeden (Direktor 1945-78) leitete die Bergung der Kunstwerke und die Einrichtung des Museums in der Festung Marienberg. Mit Sonderausstellungen, Museumskonzerten und Vorträgen lockte er die Besucher ins Museum. Daneben veröffentlichte er zahlreiche Artikel zur fränkischen Kunstgeschichte.

Hanswernfried Muth (Direktor 1978-94) und Hans-Peter Trenschel (Direktor 1994-2003) setzten die rege Ausstellungs- und Publikationstätigkeit fort. Von 1982 bis 2003 veröffentlichten sie 17 Bestandskataloge und zahlreiche Ausstellungskataloge. 1990 wurde die Stadtgeschichtliche Abteilung des Mainfränkischen Museums im Fürstenbau eröffnet.

Seit 2004 wird das Mainfränkische Museum von Claudia Lichte geleitet. Neben Sonderausstellungen und neuen Präsentationen werden unter ihrer Leitung verstärkt Veranstaltungen im Museum geboten.

Einen Überblick über die interessante und wechselhafte Geschichte des Hauses bietet im Jubiläumsjahr 2013 eine Präsentation im Steinsaal des Mainfränkischen Museums.

Öffnungszeiten

Museum für Franken
Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg

1. April bis 31. Oktober
10:00 - 17:00 Uhr
01. November bis 31. März
10:00 - 16:00 Uhr
montags geschlossen
Öffnungszeiten an Feiertagen

Stadtgeschichtliche Abteilung
im Fürstenbaumuseum

16. März bis 31. Oktober
10:00 - 17:00 Uhr
01. November bis 15. März
geschlossen
montags geschlossen

Anfahrt / Kontakt

Museum für Franken
Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg

Festung Marienberg
97082 Würzburg

Telefon +49 (0)931-20594 0
Telefax +49 (0)931-20594 56

Sekretariat@remove-this.museum-franken.de

Anfahrtsplan

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