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Kelterhalle

Museum für Franken

Das ehemalige Mainfränkische Museum, ursprünglich eine Einrichtung der Stadt Würzburg, war vom 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2016 eine von der Stadt Würzburg und der unterfränkischen Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken gemeinsam getragene Institution in der Rechtsform eines Zweckverbandes. Am 1. Januar 2017 ist es in die Trägerschaft des Freistaats Bayern übergegangen.

Unter dem Namen Museum für Franken – Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg soll das Haus unter der Leitung von Erich Schneider künftig ganz Franken einschließlich der Geschichte von Würzburg im Blick haben und seinen Sammlungshorizont bis in die Gegenwart erweitern. Geplant ist, dass das Museum für Franken nach einer Generalsanierung der Festung Marienberg seine Schätze im Rahmen einer völligen Neukonzeption in den Räumen der Kernburg ab dem Scherenbergtor präsentiert. Die Sanierung der Burg und die Neukonzeption der Ausstellung werden einige Jahre in Anspruch nehmen. Bis dahin werden die Exponate in den gewohnten Schauräumen zu sehen sein, ergänzt um Sonderausstellungen zu Kernthemen der künftigen Präsentation.

Seit 1913 wurden die Würzburger Kunstschätze im Fränkischen Luitpoldmuseum in der Maxstraße ausgestellt. Zum Teil mit aus den Ruinen geborgenen Exponaten des 1945 zerstörten Hauses ließ Max H. von Freeden ab 1946 im Zeughaus auf der Festung Marienberg das Mainfränkische Museum entstehen. An dessen Konzept haben seine Nachfolger Hanswernfried Muth, Hans-Peter Trenschel und Claudia Lichte konsequent weitergearbeitet. Zentrum ist eine bedeutende Sammlung mit Skulpturen von Tilman Riemenschneider.

Auf lokalen und regionalen Wurzeln fußend, hat das Mainfränkische Museum seit Jahrzehnten im nationalen und internationalen Rahmen einen sehr guten Klang. Dieser gute Ruf muss selbstverständlich für das künftige Museum für Franken erhalten und wo möglich noch ausgebaut werden. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen besondere Gegenstände aus Geschichte und Kunst, die geeignet sind, wesentliche Ereignisse oder Wesenszüge der fränkischen Kultur anschaulich zu machen. Das Museum für Franken soll, soweit es die konservatorischen Bedürfnisse der Exponate erlauben, sehr stark besucherorientiert sein. Deshalb spielt neben dem Sammeln und Bewahren sowie der wissenschaftlichen Erforschung die museumspädagogische Vermittlung eine große Rolle. Klassische Formen der musealen Präsentation sollen von virtuellen Inszenierungen begleitet und unterstützt werden. Das Museum für Franken will einen wichtigen Beitrag zur Identifikation der Menschen in Stadt und Region mit Franken und Würzburg leisten und möchte darüber hinaus Gästen aus nah und fern Informationen zur Kunst- und Kulturgeschichte Frankens vermitteln.

Öffnungszeiten

Museum für Franken
Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg

1. April bis 31. Oktober
10:00 - 17:00 Uhr
01. November bis 31. März
10:00 - 16:00 Uhr
montags geschlossen
Öffnungszeiten an Feiertagen

Stadtgeschichtliche Abteilung
im Fürstenbaumuseum

16. März bis 31. Oktober
10:00 - 17:00 Uhr
01. November bis 15. März
geschlossen
montags geschlossen

Anfahrt / Kontakt

Museum für Franken
Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg

Festung Marienberg
Oberer Burgweg
97082 Würzburg

Telefon +49 (0)931-20594 0
Telefax +49 (0)931-20594 56

Sekretariat@remove-this.museum-franken.de

Anfahrtsplan

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